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Seine Landschaftsausschnitte und Stadtlandschaften sind Kommentare zur Konstruktion unter der Oberfläche. Er kennt die Argumente der Romantik, illustriert sie aber nicht. Die Kompositionen sind sachlich und poetisch zugleich. Scheinbare Ruhe und Leere geben Raum für Erwartung und Verlassen. Es sind wirkliche Momente, welche Heiko Krause faszinieren. Die Beschränkung auf Schwarz-Weiss intensiviert diese konkrete Poesie, eine Melancholie, der das Motiv fehlt, eine Nüchternheit vor der Trauer.

 

 

Prof. Michael Soltau

 

Beitrag zum Katalog zur Ausstellung "k - Junge Kunst aus Meckenburg-Vorpommern" (Neues Kunst- haus Ahrenshoop), Edition Hohes Ufer

 


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