LEERZEICHEN | SIGNS OF EMPTINESS

Die Schilder abgenommen, nichts im Angebot.

 

Aufbau – Verkauf, Umbau – Umbruch.

 

Der Platz ändert sich mit seiner Bestimmung. Dahinter steht wer. Dahinter steht mehr. Grund, der genutzt werden will, Stufen, die es zu erklimmen gilt – Bestimmung und Nutzung, Besitzen und Bezwingen.

 

Nur im Augenblick sieht man es als gut an. Die Leere nach der Eroberung wird Einsamkeit. Zeit stoppt ohne anzuhalten.

 

Photographie in geometrischer Strenge, die dem Vorhandenen trotzdem Entfaltung gewährt, ist die Suche nach dem Wesen der Räume, in die der Betrachter gestellt wird. Der Sinn wird geschärft – inne zu halten, Leerzeichen bewusst werden zu lassen, aus dem Geschöpften zu schöpfen.



Mareil Pöschmann